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China-Rundreise
(24. Juni
bis 6. Juli 2005)
Am 24. Juni sind wir um 19.30 Uhr mit Air China in Richtung Shanghai
gestartet. Nach fast 10 Stunden haben wir Shanghai um kurz vor 12 Uhr
(am 25.6.) erreicht. Das Wetter ist sehr diesig, die Temperatur liegt
bei ca. 33 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Frau Jau, unsere (ständige) Reiseleiterin
begrüßt uns
ganz herzlich. Wir fahren ins Hotel (Ocean Hotel), wo wir Gelegenheit
haben, uns einige Stunden nach dem langen Flug auszuruhen.
Um 18 Uhr werden wir zum Abendessen abgeholt. Wir sitzen mit 10
Personen an einem runden Tisch. Die Gerichte werden in die Mitte auf
eine drehbare Scheibe gestellt, und jeder kann sich (mit
Stäbchen)
nehmen, was er gerne möchte. Dazu gibt es Jasmin-Tee.
Nach dem Essen fahren wir nach Chinatown und gehen dort ein wenig
spazieren. Die Innenstadt ist sehr schön beleuchtet, wie auch
die
großen Gebäude, die am Bund stehen, darunter der
Oriental
Pearl Tower (Fernsehturm und Wahrzeichen von Shanghai), das Hyatt Hotel
mit seinen über 420 m und die Weltkugel.
Am 26.6. fahren wir nach dem Frühstück zum Jade
Buddha
Tempel. Danach geht es zum Yu-Garten. Dieser Garten ist ein Steingarten
mit Teehaus und sehr bekannt in China. Anschließend geht es
zum
Essen. Mongolisch: Man nimmt sich eine Schale und füllt diese
mit
Gemüse, Fleisch und Reis und Soße. Die
Köche
zaubern daraus ein leckeres Essen auf einer heißen Platte.
Nach
dem Essen geht es in die zweite Etage. Dort ist die Kaschmir-Fabrik.
Uns wird erzählt, dass man 5 Kaschmir-Ziegen
benötigt, um
einen Pullover daraus zu machen.
Nach dem Besuch der Kaschmir-Fabrik haben wir die Möglichkeit
mit
dem Transrapid zu fahren. Die Meglev (wie sie in China genannt wird)
legt in 7 Minuten und 20 Sekunden 30 km zurück und
fährt eine
Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h. Wir fahren zum Flughafen und dann
wieder zurück nach Shanghai.
Im Anschluss daran haben wir noch ein wenig Zeit uns die Stadt
anzuschauen. Abends besuchen wir die Schule des Chinesischen
Staatszirkus. Es ist eine überwältigende Show mit
verschiedenen Akrobaten und Magier. Höhepunkt dieser Show ist
eine
Demonstration von fünf Motorradfahrern in einer
großen
Stahlkugel.
Am nächsten Morgen (27.6.) geht es schon sehr früh
nach
Souzhou (westlich von Shanghai). Wir fahren fast drei Stunden mit dem
Bus. Dort besichtigen wir den Garten der Netze. Dieser Steingarten ist
auch sehr bekannt in China. Nachmittags besuchen wir eine Seidenfabrik.
Souzhou ist auch als Seidenstadt sehr bekannt.
Danach fahren wir zum Venedig des Ostens. Wir besichtigen ein altes
Dorf (Wanxian??) mit vielen Wasserstraßen und alten
Häusern.
Dann geht es wieder zurück zum Hotel.
Drei Tage waren wir nun in Shanghai. Nun geht es (28.6.) mit dem
Flugzeug nach Wuhan. Wir fliegen 1 Stunde und 20 Minuten. Es ist noch
wärmer. Nach der Landung fahren wir noch ca. 4 ½
Stunden
mit dem Bus bis zu unserem Kreuzfahrtschiff „Victoria
II“
nach Yichang. Wir bleiben vier Tage auf dem Jangtze-Fluss und legen
dabei 660 km zurück. Das Schiff ist nicht ausgebucht, und so
nutzen wir die Gelegenheit, eine Juniorsuite zu beziehen.
Der nächste Morgen (29.6.) beginnt sehr früh. Das
Schiff legt
um Punkt 6 Uhr ab, und wir fahren durch die Xiling-Schlucht dem
großen „Drei-Schluchten-Staudamm“
entgegen. Die Sonne
geht auf und wir haben unser erstes Frühstück an
Bord. Nach
einer Fahrt von fast drei Stunden erreichen wir den ersten Ankerplatz.
Mit Bussen geht es weiter zum Drei-Schluchten-Staudamm. Er ist
gigantisch: 2,309 km lang, 150 m hoch, eine Stärke von 124 m
(unten) und oben 18 m, gestaute Höhe (voraussichtlich) 113 m.
Der
Stausee wird nach Überflutung eine Größe
haben von ca.
650 km x 1 km (max. Breite). Für dieses Projekt werden 1,13
Millionen Menschen umgesiedelt. Betroffen sind 13 Städte, 140
Kleinstädte, 657 Fabriken, 800 historische Stätten,
1352
Dörfer und 30.000 Hektar Ackerland.
Zurück am Schiff legen wir ab und nehmen Kurs auf die
5-Stufen-Schleuse. Die Schleuse ist 280 m lang und 34 m breit. Wir
werden ca. 70 m in 4 Stufen hochgehoben, der Vorgang dauert ca. 2
½ Stunden. Wenn der Staudamm in vier Jahren fertig ist,
werden
die Schiffe durch 5 Stufen geschleust, was dann drei Stunden dauert.
Der Jangtze wird bis auf 175 m über dem Meeresspiegel steigen.
Das Schiff fährt nun weiter durch die Xiling-Schlucht Richtung
Wushan. Am späten Nachmittag fahren wir in die Wuxia-Schlucht,
auch „Hexen-Schlucht“ genannt. Abends erreichen wir
Wushan.
Bei einem wunderschönen Sonnengang legen wir an.
Am nächsten Morgen (30.6.) steigen wir um in ein kleines Boot
und
fahren drei Stunden lang durch die drei kleinen Schluchten auf dem
Daning-Flüsschen. Zurück an Bord gibt es Mittagessen
und wir
fahren weiter stromaufwärts in die Qutang-Schlucht. Das Schiff
fährt jetzt den gesamten Tag und die ganze Nacht hindurch bis
Fengdu, die Stadt der Geister.
Am Abend präsentieren sich einige Personen der Besatzung als
Modells, Sängerin und Tänzerinnen. Sie stellen die
Mode von
damals bis heute vor und zeigen uns Folklore-Tänze.
Am folgenden Tag (1.7.) heißt es wieder früh
aufstehen, denn
es wird sehr anstrengend und sehr heiß. Wir besuchen den
Tempel
auf dem Berg Mingshan. Dafür müssen 700 Stufen
erklommen
werden. Nach dem mühevollen Aufstieg werden wir mit einem
herrlichen Panoramablick über den Jangtze und dem Umland
belohnt.
Hinter dem Tempel steht eine Pagode, die allerdings noch nicht ganz
fertig gebaut ist. Nach Besichtigung des Tempels geht es wieder den
Berg hinab und wir kehren zurück aufs Schiff. Am Abend gibt es
das
Abschiedsessen, das so genannte „Captain´s
Dinner“.
Gegen 23.30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und legen in Chongquing
an.
Nach dem Frühstück (2.7.) fahren wir mit dem Bus
durch
Chongquing. Chongquing ist die größte Stadt Chinas
mit 31
Millionen Einwohnern und hat die Fläche von
Österreich. Wir
schauen uns die Volkshalle (?) an. Heute ist Samstag und der ideale Tag
zum Heiraten. Wir sehen hübsche Bräute und sehr
schön
geschmückte Hochzeitsautos. Anschließend sehen wir
uns die
Stadt in einem sehr schönen Garten von oben an. Wir besuchen
ein
Teehaus, wo man uns die Teezeremonie erklärt. Wir probieren
einen
Jasmin-, Ginseng- und einen Rosenblütentee.
Nachmittags besuchen wir ein altes, sehr ursprüngliches Dorf.
Es
geht durch enge Gassen, an verschiedenen Obst- und
Gemüse-Ständen vorbei. Wir besuchen wieder ein
Teehaus und
hören uns das kleine Orchester mit den ungewöhnlichen
(für Europäer) Instrumente an.
Dann geht es in Richtung Flughafen und zwei Stunden später
fliegen
wir nach Beijing.
Am nächsten Morgen (3.7.) besuchen wir die Verbotene Stadt mit
dem
Kaiserpalast. Der Kaiserpalast hat 9999 Zimmer. Es ist ein
riesiggroßes Areal. Nachdem wir durch die drei
großen Tore
gegangen sind, erreichen wir den Platz des Himmlischen Friedens, auch
Tiannenman Platz genannt. Dort stehen die Kongresshalle, das Mahnmal
und das Mausoleum vom Mao Tsetung.
Nachmittags steht der Besuch des Himmelstempels mit einer sehr
schönen Gartenanlage auf dem Programm. Es ist auch das
Wahrzeichen
von Beijing. Am Abend besuchen wir die Pekingoper.
Am nächsten Morgen (4.7.) geht es zu einem der
Höhepunkte der
Chinareise. Die Chinesische Mauer. Mit seinen über 6300 km
Länge kann man sie sogar vom Weltall aus sehen. Wir sind in
Bedaling (??), ca. 90 km nördlich von Peking. Die Mauer ist
sehr
steil und die Stufen sind unterschiedlich groß (10 cm bis 35
cm).
Es ist alles sehr beeindruckend. Danach geht es zu den
Ming-Gräbern.
Nach diesen anstrengenden Stunden gönnen wir uns eine
Fußzonen-Reflexmassage. Dafür fahren wir in das
Medizinische
Institut von Beijing. Einige Ärzte können anhand von
Augen,
Zunge, Finger und Pulsfühlen eine Diagnose geben, wie der
Gesundheitszustand ist.
Der Tag geht mit einer sehr schönen und eindrucksvollen
Darbietung
der Shaolin-Mönche zu Ende. Erzählt wird die
Geschichte eines
kleinen Jungen, der von seiner Mutter zu den Mönchen gebracht
wird, um die Techniken des Kung Fu zu erlernen. Zurück im
Hotel
gehen wir gegenüber „Chinesisch essen“.
Anhand von
Bildern wählen wir unsere Gerichte aus, da die
Mädchen kein
Englisch können.
Unser letzter Tag (5.7.). Wir besuchen zuerst den Konfuzius-Tempel und
anschließend den Lama-Tempel. Dort steht der
größte
aus Holz geschnitzte Budda – 18 m hoch. Als letzte
Sehenswürdigkeit besuchen wir den Sommerpalast der Kaiserin.
Die
Anlage besteht aus einem riesengroß angelegten See, der
Tempel
steht auf dem Berg. Wir fahren mit dem Drachenboot herüber und
sehen das bekannte „Marmorschiff“. Nach kurzem
Aufenthalt
auf der anderen Seite fahren wir wieder zurück und es geht mit
dem
Bus wieder ins Hotel.
Zum Abschluss gehen wir abends noch mal „Chinesisch
essen“.
Wir lassen uns viel Zeit und probieren verschiedene Gerichte.
Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von China.
Um 10
Uhr werden wir abgeholt und um 14 Uhr geht es wieder zurück
nach
Deutschland.
Reiseinformationen:
Länderinfo:
http://www.china.org.cn/german/135608.htm
Chinesische
Botschaft:
http://www.china-botschaft.de/det/
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