Tauchfreunde


Reisebericht Kuba 2008                       

Hotel Melia Varadero                 Rundreise Havanna

Rundreise Trinidad                    Varadero

Unter Wasser

                                                                                                            

Reise nach Kuba vom 30. Oktober bis 15. November 2008

Am 30. Oktober 2008 geht es mit Air Berlin von Düsseldorf nach Varadero/Kuba. Wir freuen uns riesig, endlich Sonne. Die Crew ist sehr freundlich und zuvorkommend. Unsere Flugroute geht in Richtung London, Kanada, Boston, New York, Florida und den Keys. Nach 10 Stunden und 10 Minuten landen wir abends in Varadero. Die Koffer kommen recht schnell und ein paar Minuten später sitzen wir nach einer herzlichen Begrüßung im Bus.

Die Fahrt dauert eine halbe Stunde, dann sind wir im Hotel Meliá Varadero. Es ist ein sehr schickes Hotel, sternenförmig auf einem Felsplateau angelegt mit fünf Etagen. In der Lobby gibt es tropische Pflanzen und Wasserspiele. Das Zimmer ist riesig mit Meerblick und die Terrasse ist gigantisch (fast 40 m2 groß).

Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück, erkunden wir das Hotel. Die Poollandschaft liegt in einem großzügigen Garten. Auf dem Weg zum Strand, werden frische Kokosnüsse verteilt. Der Strand ist klasse. Den restlichen Tag und den darauffolgenden Tag nutzen wir zum Faulenzen.

Am Sonntag werden wir um 9:00 Uhr zum Tauchen abgeholt. Da es sehr stürmisch und das Meer sehr rau ist, fahren wir in den Süden zur Schweinebucht auf die Karibikseite. Diese Bucht ist sehr bekannt, da im Jahr 1961 Exilkubaner mit Unterstützung der CIA einen militärischen Angriff als Maßnahme gegen die Revolution unter Fidel Castro auf Kuba verübt haben.

Nach fast 3 Stunden sind wir da. Das Wasser ist herrlich warm (ca. 28 Grad). Wir machen einen halbstündigen Tauchgang vom Strand aus. In unserer Tauchgruppe sind auch zwei aus Panama. Nach einer kleinen Pause machen wir den zweiten Tauchgang zu einem kleinen Wrack. Es gibt die typischen Karibik-Fische: Barrakuda, Languste, Schnecke.

Um 15:00 Uhr geht es wieder zurück Richtung Varadero. Unterwegs halten wir an einem kleinen Restaurant. Das Essen ist sehr lecker.

Der nächste Tag ist wieder zum Ausruhen, denn am Dienstag (4.11.2008) machen wir eine Zweitagestour nach Havanna.

Pünktlich um 8:00 Uhr werden wir abgeholt. Die Fahrt dauert ca. 2 ½ Stunden. Unterwegs halten wir an der höchsten Brücke Kubas, dort gibt es die leckerste Pina Colada (mit Kokosstückchen), die wir jemals getrunken haben. Die Landschaft ist wunderschön und unsere Reiseleitung Rosa, die übrigens sehr gut Deutsch spricht, erzählt uns sehr viel über Land und Leute.

In Havanna besichtigen wir zuerst die Festung El Morro mit dem Leuchtturm in der Hafeneinfahrt von Havanna. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf Havanna-Stadt. Anschließend machen wir eine Stadtrundfahrt durch die Altstadt von Havanna. In der Nähe des Capitols stehen eine Reihe schöner Oldtimer aus den 50er Jahren. Die Altstadt Havannas gehört zu den ältesten Kolonialsiedlungen und wurde 1982 unter das UNESCO Kulturerbe gestellt.

Weiter geht es zum Platz der Revolution. Um diesen riesigen Platz gruppieren sich die Regierungsgebäude, die aus den Jahren vor der kubanischen Revolution stammen. Darunter das Innenministerium mit einem Wandbild Ché Guevaras aus Stahl und dem monumentalen Gebäude des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas. Ein 142 m hoher Obelisk erinnert zusammen mit einer Sitzstatue an den Dichter und Freiheitshelden José Martis. Danach geht es zum größten Friedhof Lateinamerikas Cementerio Cristóbal Colón. Hier sieht man Mausoleen manche in Form ägyptischer Pyramiden oder himmlische Heerscharen aus Marmor. Es sind mehr als 100.000 Grabdenkmäler und über 800.000 Gräber.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen – Reis mit schwarzen Bohnen und Schweinefleisch am Spieß – fahren wir ins Zentrum von Havanna. Dort besuchen wir zuerst das Museum ….. danach geht es zur Barock-Kathedrale San Cristóbal de la Habana, die aus Kalksandstein besteht. Dabei kommen wir an dem Hotel vorbei, wo Hemmingway gewohnt hat und an seiner Lieblingsbar Bodeguita del Medio.

Nach einem gemütlichen Rundgang durch die Stadt geht es ins Hotel Tryp Habana Libre. Von der 7. Etage haben wir einen großartigen Blick auf die Stadt und der Hafeneinfahrt. Nach dem Abendessen fahren wir zur weltbekannten Tanzshow „Tropicana“ unter freiem Himmel. Dort werden wir mit Zigarre für den Herrn und eine Nelke für die Dame begrüßt. Wir sitzen an einem langen Tisch und erhalten jeder ein Glas Sekt, eine Dose Cola und eine Flasche Rum für vier Personen. Die Show bietet sehr viel Tanz, Folklore und Akrobatik.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Westen in das wunderschöne Tal von Vinales in der Provinz Pinar del Rio. Es gehört zum Weltbiosphärenreservat und wurde von der UNESCO zur Weltkulturlandschaft erklärt. Es ist auch sehr bekannt für seinen Tabakanbau und die Herstellung von Zigarren.

Nördlich von dem kleinen Örtchen Vinales wird uns gezeigt, wie Zuckerrohr ausgepresst wird, danach besichtigen wir die Indianer-Höhle Cueva del Indio. Nach ca. 100 m endet der Fußweg an einem kleinen Fluss und es geht mit dem Motorboot weiter.

Anschließend besichtigen wir die „Prähistorische Mauer“. Es ist eine riesige Felsmalerei (Mural de la Prähistorika), die in den 60er Jahren von Leovigildo Gonzáles Morillo gemalt wurde. Das Monumentalwerk ist 40 m hoch und 120 m breit und stellt die Entstehung der Menschheit dar.

Nach dem Mittagessen geht es zu einer Pferderanch, wo uns verschiedene Pferderassen vorgestellt werden. Die Ranch liegt sehr idyllisch an einem wunderschönen riesengroßen See. Mit der Kutsche fahren wir zum Zentrum der Ranch.

Anschließend besuchen wir noch eine Zigarrenfabrik. Man erklärt uns, je besser und erfahrener die Zigarrendreherinnen sind, umso weiter vorne sitzen sie.

Danach fahren wir wieder zurück zum Hotel nach Varadero. Die nächsten zwei Tage sind zum Faulenzen und Lesen reserviert.

Am Samstag stürmt es und es regnet Bindfäden, dunkle schwarze Wolken verdüstern den Himmel. Es sind die Vorboten bzw. Ausläufer von Hurrikan „Paloma“. Abends wird in den Nachrichten gezeigt, dass mehr als 500.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, und dass der Wirbelsturm mit einer Windgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern die Karibikinsel im Südosten erreicht.

Nach zwei Tagen bessert sich das Wetter. Mit dem roten Doppeldeckerbus fahren wir ins Zentrum von Varadero. Wir schlendern über die Märkte und bewundern die zahlreichen Souvenirs. Holzschnitzereien, Schmuck, T-Shirts und vieles mehr. Varadero liegt auf der Halbinsel Hicacos rund 120 km östlich von Havanna.

Am nächsten Tag, es ist der 11.11. geht es Richtung Trinidad. Wir fahren mit dem Bus quer über die Insel durch eine üppige Landschaft. Unterwegs halten wir an einem kleinen . Dann geht es weiter zur Hafenstadt Cienfuegos. Sie wird auch die Perle des Südens genannt und gehört zu den jüngsten Städten Kubas mit dem größten Zuckerexporthafen der Welt. Nach einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone geht es weiter nach Trinidad.

Trinidad liegt in der Provinz Sancti Spíritus und gehört zu den ältesten Städten Kubas, ein Juwel der Kolonialarchitektur, gegründet im 16. Jahrhundert. Die Bauten sind sehr gut erhalten und gehören seit 1988 zum UNESCO Kulturerbe. Wegen seiner Kopfsteinpflasterstraßen wird Trinidad auch Rothenburg Kubas genannt. Wir besuchen das Museo Romanántico, mit einer wertvollen Sammlung alter Gläser und Möbel. Vom Dach aus haben wir einen herrlichen Blick auf die Stadt. Weiter geht es zum Plaza Mayor mit der Kathedrale. Wir kommen an einer kleinen Bar vorbei, wo wir Mojito trinken und den kubanischen Klängen lauschen. Es ist dunkel geworden und es geht nun zu unserem Berghotel im Escambrey-Gebirge, das auf 800 m liegt.

Am nächsten Morgen fahren wir mit russischen Lkw´s durch die Sierra Escambrey. Es ist eine abenteuerliche Fahrt über steile Bergstraßen. Wir fahren zum Naturschutzpark Guayanara. Zu Fuß geht es weiter auf schmalen Pfaden durch den Dschungel, entlang des Rio Melidisio und an zahlreichen wunderschönen Wasserfällen vorbei.

Nach drei Stunden haben wir es geschafft, wir erreichen das Restaurant, umgeben von einer herrlichen Landschaft. Nach dem Mittagessen fahren wir wieder mit dem Lkw zurück zum Bus und dann geht es in Richtung Santa Clara. Unterwegs besichtigen wir noch eine kleine Zigarrenfabrik.

In Santa Clara besuchen wir das Mausoleum von dem kubanischen Nationalhelden Ernesto Che Guevara. Zuerst gehen wir durch das Museum, wo all seine persönlichen Gegenstände ausgestellt sind. Dann geht es wieder zurück nach Varadero.

Die letzten zwei Tage verbringen wir ganz gemütlich am Pool. Am Samstag heißt es Abschied nehmen, es fällt uns sehr schwer. Das Land hat uns sehr gut gefallen, die Kubaner sind ein sehr lebenslustiges und freundliches Volk.


Reiseinformationen:

Länderinfo:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba

Kubanische Botschaft:
http://www.botschaft-kuba.de/

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