Bilder Rundreise Südafrika 2009
Südafrika-Rundreise
24. Juni bis 8. Juli 2009
Heute
geht es los, pünktlich um 20:45 Uhr heben wir vom Frankfurter
Flughafen mit Kurs auf Johannesburg ab. Es liegen zwei Wochen
Abenteuer Südafrika vor uns.
Donnerstag,
25. Juni
Um
7:30 Uhr landen wir mit der SA 260 in Johannesburg. Unser Reiseleiter
Hans erwartet uns bereits. Wir warten noch auf die Maschine, die aus
München kommt. Um 9:00 Uhr ist unsere Reisegruppe komplett. Wir sind
20 Personen, eine sehr schöne übersichtliche Gruppe.
Nun
geht es los und unser erster Weg führt uns durch Johannesburg nach
Soweto. Johannesburg ist die größte Stadt in Südafrika und liegt
ca. 1760 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt wurde als kleine
Goldgräber-Siedlung und Zeltstadt im Jahr 1886 gegründet. Sie ist
mit über 3 Millionen Einwohnern die größte Stadt und das
wirtschaftliche und finanzielle Zentrum Südafrikas.
In
Soweto (South Western Township) machen wir unseren ersten Stopp.
Soweto ist ein Zusammenschluss zahlreicher Townships (30) im
Südwesten Johannesburgs, gegründet im Jahr 1963. Von 1983 bis 2002
war sie eine eigenständige Stadt.
Weiter
geht es nach Pretoria. Sie ist seit 1860 die Hauptstadt von Südafrika
und liegt auf etwa 1400 m über dem Meeresspiegel. Hier leben ca. 1.1
Millionen Menschen. Wir machen einen Stopp an der Church Square. Sie
ist der historische Platz Pretorias. In der Mitte dieses Platzes ist
die Statue des ehemaligen Präsidenten Paul Kruger (geboren im Jahr
1826). Gegenüber der Statue steht der Justizpalast und hinter der
Statue befindet sich die City Hall.
Anschließend
geht es durch Pretoria zum Melroce House, ein Gebäude im
viktorianischen Stil im Jahr 1886 erbaut. Hier wurde der
Friedensvertrag zwischen Buren und Engländern im Mai 1902
unterzeichnet, der den zweiten Burenkrieg (1899 – 1902) beendete.
Afrikaans wurde als Amtssprache an Schulen zugelassen.
Wir
fahren weiter zu den Union Buildings (Regierungssitz von Juli bis
Dezember) im Nordosten der Stadt. Von hier aus hat man einen
phantastischen Blick über Pretoria. Die Gebäude wurden von 1910 bis
1913 erbaut und sind 275 lang. An einem halbkreisartigen Hof
schließen sich zwei Flügel an, die die früheren Amtssprachen
Afrikaans und Englisch symbolisieren. Im Mai 1994 wurde Nelson
Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas, hier vereidigt.
Dann
geht es zum Hotel Kopanang. Dieses Resort besteht aus 80 Chalets und
ist sehr gemütlich mit allem Komfort eingerichtet.
Freitag,
26. Juni
Am
frühen Morgen geht es los. Wir haben ca. 580 km zu bewältigen. Wir
fahren durch wunderschöne Landschaften die Panorama-Route entlang.
Gegen Mittag halten wir an einer Gaststätte, die sehr bekannt für
frische Forelle ist.
Wir
fahren weiter zum Blyde River Canyon. Dieser Canyon ist eine 26 km
lange und an einigen Stellen bis zu 800 m tiefe Schlucht und gehört
zu den spektakulärsten Naturerscheinungen Südafrikas. Von einem
schönen Aussichtspunkt haben wir einen atemberaubenden Blick auf die
„Three Rondavels“, die wie traditionelle afrikanische Rundhütten
aussehen. Danach fahren wir zu den Bourkes Luck Potholes, das sind
Erosions-Strudellöcher, die durch Bewegung von Steinen in das
Felsgestein geschliffen wurden. Anschließend fahren wir zu dem
Aussichtspunkt „God´s Window“, an dem die steile Felswand 700 m
abfällt und man einen fantastischen Blick auf den Regenwald genießen
kann.
Am
frühen Abend erreichen wir unser Hotel Greenway Woods Resort. Es ist
sehr schön an einem See gelegen und besteht aus 35 Chalets.
Samstag,
27. Juni
Heute
heißt es sehr früh aufstehen. Um 4:15 Uhr werden wir geweckt und
eine Stunde später sind wir auf dem Weg zum Krüger-Nationalpark.
Kurz vor 6:00 Uhr steigen wir in offene Jeeps um und packen uns in
Decken ein, denn mit -1°C ist es bitterlich kalt. Das Gebiet wurde
im Jahr 1898 als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis von dem
damaligen Präsidenten Paul Krüger angelegt. Im Jahr 1926 wurde das
Schutzgebiet in Paul Krüger umbenannt und bekam den Status als
Nationalpark. Er ist ca. 350 km lang und 65 km breit und hat eine
Fläche von ca. 20.000 km2.
Es gibt hier 147 Säugetierarten, 114 Reptilienarten und 500
Vogelarten.
Wir
erleben einen sehr schönen Sonnenaufgang. Dann sehen wir die ersten
Tiere und sind hellauf begeistert: Antilopen, Giraffen, Zebras,
Nashörner. Versteckt im Busch sehen wir plötzlich Löwen. Fünf
Löwen und ein Baby überqueren die Straße und wir können unser
Glück kaum fassen. Schon das zweite Tier von den sogenannten „Big
Five“. Das sind Löwen, Nashörner, Büffel, Elefant und Leopard.
Nach
einer kleinen Pause am Fluss geht es weiter auf die Pirsch. Plötzlich
sehen wir einen Elefanten, er steht wie eine Statue im Gebüsch neben
der Straße. Und direkt dahinter, eine ganze Herde mit Baby-Elefant.
Es ist ein sehr schönes Gefühl, wilde Tiere in freier Wildbahn zu
erleben.
Wir
sehen noch jede Menge Affen, Warzenschweine, Flusspferde, Impalas und
einen Büffel, der sich allerdings hinter Bäumen versteckt. Wir
überqueren eine Brücke und plötzlich ist unser Ranger ganz
aufgeregt. Über Funk hat er die Mitteilung bekommen, dass ein
Leopard gesichtet wurde. Und dann sehen wir ihn auch, auf einer
Lichtung ca. 100 m von uns entfernt. Unsere „Big Five“ sind
vollständig.
Nach
diesem schönen Abenteuer verlassen wir nachmittags den Krüger-Park
und es geht Richtung Hotel.
Sonntag,
28. Juni
Nach
dem Frühstück fahren wir Richtung Swasiland. Es ist ein kleines
Königreich mit etwas mehr als 17.000 km2,
regiert von König Mswati III. Nach dem 2. Burenkrieg (1899 – 1902)
übernahm Großbritannien die Verwaltung und im 1907 wurde Swasiland
zum Protektorat erklärt. Im September 1968 wurde Swasiland
unabhängig. Das Land gehört zu den ärmsten Staaten der Welt.
An
der Grenze Südafrika – Swaziland besichtigen wir ein
traditionelles Dorf. Wir machen einen Rundgang und im Anschluss daran
sehen wir eine eindrucksvolle Vorführung mit Tänzen und Gesang.
Wir
fahren weiter durch Swaziland und halten zwischendurch an einer
Schokoladen- und Glasfabrik. Abends erreichen wir die Grenze und nach
ca. einer halben Stunde sind wir im Hotel Ghost Mountain Inn in
Mhkuze.
Montag,
29. Juni
Unser
heutiger Tag beginnt mit einer Jeep-Safari durch das
Hluhluwe-Imfolozi Wildreservat. Wir sehen viele Giraffen und Büffel.
Dieser Naturschutzpark ist der älteste Schutzpark Afrikas und sehr
bekannt für seine Nashornpopulation. Er hat eine Größe von 960 km2
und liegt in der Provinz KwaZulu-Natal.
Anschließend
fahren wir zum Lake St. Lucia. Dieses Gebiet rund um den See wurde im
Jahr 1999 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, dem ersten in
Südafrika. Dieser See wird zwar von mehreren Flüssen gespeist ist
aber eine ca. 60 km lange Lagune mit unterschiedlich hohem Salzgehalt
und mündet ins Meer. Der Greater St. Lucia Wetland Park hat eine
Fläche von 328.000 Hektar. Hier gibt es einzigartige Biotope:
Papyrussümpfe, Mangroven, Sumpfwälder und ist die Heimat von ca.
100 Korallenarten, ca. 526 Vogelarten, ca. 800 Flusspferden und ca.
1500 Krokodile.
Weiter
geht es Richtung Durban.
Dienstag,
30. Juni
Heute
geht es in das kleine Königreich Lesotho in die Drakensberge
(Drachenberge). Lesotho hieß früher Basutoland und wird wegen
seiner Lage in den Bergen (ca. 3000 m hoch) auch „Königreich im
Himmel“ genannt. Es hat eine Fläche von ca. 30 km2
und etwas mehr als 2,1 Millionen Einwohner.
Um
nach Lesotho zu kommen, steigen wir um in Allradfahrzeuge, die den
schmalen, steinigen und sehr kurvenreichen Sani-Pass hochfahren. Wir
passieren die Grenze und genießen ein wenig später den
atemberaubenden Blick auf die Drakensberge. Die Drakensberge sind mit
einer Höhe von bis zu 3482 m das höchste Gebirge des südlichen
Afrikas. Wegen der zahlreichen Schluchten, Höhlen und Überhänge
wird es von den Zulus auch „die Wand der aufgestellten Speere“
genannt. Im Jahr 2000 wurden die Drakensberge von der UNESCO auch zum
Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt.
Auf
dem Plateau angekommen, erhalten wir unsere Einreisestempel von
Lesotho. Weiter geht es zu einem kleinen Dorf, wo uns Mebelina
erklärt, wie die Menschen hier leben. Die Fahne in dem Dorf
symbolisiert, dass die Bewohner von Ziegenzucht leben. Gegen
Nachmittag verlassen wir das Dorf und es geht wieder zurück zur
Grenze nach Südafrika.
Mittwoch,
1. Juli
Nach
dem Frühstück fahren wir wieder zurück nach Durban. Sie ist mit
3,1 Millionen Einwohnern die größte Stadt in der Provinz
KwaZulu-Natal und die zweitgrößte Südafrikas. Durban ist eine
bedeutende Industrie- und Hafenstadt und hat auch den größten Hafen
Afrikas. Das Klima wird hier von dem warmen Agulhas-Stromes
beeinflusst, der von Mosambik die Küste südlich entlang läuft.
In
Durban angekommen machen wir eine kleine Stadtrundfahrt und halten am
indischen Markt. Die Bewohner dieser Stadt sind eine Mischung aus
afrikanischer, europäischer und indischer Kultur, wobei die Inder in
der Überzahl sind.
Im
Jahr 1497 kam der Portugiese Vasco da Gama auf dem Weg nach Indien an
die Küste Durbans und gab ihr den Namen „Rio de Natal“. Im Jahr
1823 wurde die erste Siedlung gegründet und 12 Jahre später wurde
sie in Durban umbenannt.
Gegen
Mittag fahren wir zum Ushaka Marine World. Dieser Funpark befindet
sich am südlichen Ende der Golden Mile. Die Hauptattraktion ist das
Sea World Aquarium, das sich im Innern eines nachgebauten, gesunkenen
Dampffrachters aus dem Jahr 1920 befindet.
Am
späten Nachmittag fahren wir zum Flughafen und checken für den Flug
nach Port Elizabeth ein.
Donnerstag,
2. Juli
Um
7:30 Uhr sehen wir einen phantastischen Sonnenaufgang über dem Meer.
Port Elizabeth ist die fünftgrößte Stadt in Südafrika und wird
von den Einheimischen auch P.E. genannt. Sie liegt am Indischen Ozean
und ist ca. 770 km östlich von Kapstadt entfernt. Im Jahr 1820 wurde
die Stadt vom Gouverneur der Kapkolonie Sir Rufane Donkin gegründet
und er benannte sie nach seiner sehr früh verstorbenen Frau
Elizabeth.
Wir
fahren durch Port Elizabeth und besichtigen die Donkin-Pyramide.
Diese Stein-Pyramide ließ Sir Donkin in Erinnerung an seine Frau
errichten.
Unsere
Fahrt geht weiter Richtung George zum Tsitsikamma-Nationalpark. Er
entstand im Jahr 1964 und ist fast 70 km lang. Hier ist die
Vegetation sehr üppig und vielfältig. Der dichte Wald mit seinen
bis zu 40 m hohen Bäumen gehört zu den letzten Urwäldern
Südafrikas. Auch gibt es hier eine Vielzahl von Vögeln, Affen und
kleinen Antilopen.
Wir
wandern durch den Dschungel zur Hängebrücke über dem Storms River.
Hier haben wir einen sehr schönen Blick in die tiefe Schlucht und
über das Meer.
Nach
einem kleinen Imbiss am Meer fahren wir weiter nach Plettenberg zu
dem „Elephant Sanctuary“. Dies ist ein Refugium für gerettete
Elefanten. Es liegt an der bekannten Garden Route am Fuße der
Outeniqua-Berge. Wir dürfen mit den Elefanten „Rüssel-in-Hand“
durch den Wald spazieren gehen. Auf einer Lichtung wird uns alles
über die Elefanten erklärt. Zum Abschluss werden die Elefanten von
uns gefüttert.
Auf
dem Weg zum Hotel machen wir einen kurzen Stopp in Knysa, die Perle
der Garden Route.
Freitag,
3. Juli
Früh
am Morgen fahren wir über den Outeniqua-Pass durch die
Kleine-Karoo-Wüste zu den Cango Tropfsteinhöhlen. Dieses
Höhlensystem, gelegen in den Swartbergen, gehört zu den schönsten
Höhlen der Welt und hat eine Gesamtlänge von 4 km. Die erste und
größte Kammer ist 90 m lang, 50 m breit und 18 m hoch. Die Höhle
wurde im Jahr 1780 entdeckt und Funde beweisen, dass sie bereits seit
über 10.000 Jahren von Menschen benutzt wurde. Zum Abschluss unserer
Führung durch die Höhle singt Li Anne in der großen Kammer das
„Ave Maria“ und ein Lied aus dem Musical Phantom der Oper. Die
Akustik ist phänomenal.
Wir
fahren weiter zur Cango Croc und Cheetah Wildlife Ranch. Auf dieser
Ranch kümmert man sich um vom Aussterben bedrohte Tiere, wie zum
Beispiel weiße Löwen, weiße Tiger und Zwergflusspferde. Das
besondere an dieser Ranch ist jedoch die Geparden-Aufzuchtstation,
die im Jahr 1988 gegründet wurde. Es gibt nur noch ca. 12.000
Geparden weltweit. Sie erreichen auf einer Strecke von 400 Metern
eine Geschwindigkeit bis zu 100 – 120 km/h.
Nach
einem Rundgang durch „Cheetahland“ haben wir Gelegenheit kleine
Geparden zu streicheln. In dem Gehege sind drei kleine, 6 Wochen alte
Gepardenbabys, zwei Jungen und ein Mädchen. Wir entschließen uns,
ein kleines Kätzchen zu adoptieren und dürfen auch einen Namen
vergeben – das Gepardenmädchen, das uns im Prinzip ausgesucht hat
– nennen wir Djira.
Weiter
geht es zur Safari-Straußenfarm. Die Stadt Oudtshoorn ist das
Zentrum der Straußenindustrie. Im Jahr 1880 begann man Strauße
gefangen zu halten und zu züchten.
Auf
der Farm sehen wir uns als erstes die Strauße an, die schwarzen sind
die Männchen und die grauen die Weibchen. Anschließend besichtigen
wir das Straußenmuseum und den Federpalast. Zum Abschluss wird uns
die Anatomie des Straußes erklärt und man hat Gelegenheit
(allerdings nur bis zu einem Gewicht bis max. 80 kg) auf einen Strauß
zu reiten.
Samstag, 4. Juli
Die
Fahrt geht heute über Mossel Bay und Swellendam nach Stellenbosch,
ein Städtchen im kapholländischen Stil. Sie ist die zweitälteste
Siedlung in Südafrika und sehr bekannt für seine guten,
hochwertigen Weine. Der Weinanbau ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
in Südafrika, der seit 300 Jahren betrieben wird. Es werden rund 750
Millionen Liter Wein produziert. Wir besuchen das Weingut Lanzerac
und machen eine Weinprobe.
Danach
fahren wir Richtung Kapstadt. Sie liegt im Südwesten an der
Tafelbucht des Atlantischen Ozeans und ist die drittgrößte Stadt
Südafrikas und die Hauptstadt der Provinz Western Cape. Sie wurde im
Jahr 1652 als Versorgungsstation für die holländische
Ostindien-Kompanie eingesetzt. Berühmt ist Kapstadt durch sein
Wahrzeichen, dem Tafelberg. Die markante, plateauförmige Oberfläche
des Tafelbergs und dem Signal Hill, Lion´s Head und Devil´s Peak
machen die Skyline von Kapstadt unverwechselbar.
Bei
schönstem Wetter fahren wir mit der Seilbahn rund 700 Höhenmeter
auf den Tafelberg (1087 m). Er besteht überwiegend aus weißem,
harten Tafelbergsandstein, gelagert auf einem
Schiefer-Granit-Unterbau. Der Tafelberg ist rund 600 Millionen Jahre
alt, die heutige Form entstand durch Wind- und Wassererosion. Hier
gibt es ca. 1400 Pflanzenarten und viele sind endemisch.
Wir
genießen einen sehr schönen Blick über Kapstadt.
Sonntag,
5. Juli
Nach
dem Frühstück machen wir einen kleinen Stadtrundgang durch
Kapstadt. Wir sehen eine Vielzahl an viktorianischen Gebäuden.
Zuerst schauen wir uns das Kastell von Kapstadt an, erbaut von 1666
bis 1679, das älteste, europäische Gebäude in Südafrika. Danach
geht es weiter Richtung Rathaus. Es wurde im Jahr 1905 im
italienischen Renaissance Stil erbaut und gehört zu den Wahrzeichen
von Kapstadt. Hier hat Nelson Mandela seine erste öffentliche Rede
nach seiner Freilassung gehalten. In dem Glockenturm sind 39 Glocken,
die zu bestimmten Anlässen läuten.
Weiter
geht es zum Houses of Parliament, erbaut im Jahr 1884. Eureka, der
größte Diamant mit 21,25 Karat, der im Jahr 1866 gefunden wurde,
ist hier auch zu finden. Danach geht es zum Company´s Botanical
Gardens. Hier findet man sehr viele Denkmäler von Gouverneuren und
Präsidenten, seltene Büsche und Pflanzen. Neben dem Botanischen
Garten und dem Parlamentsgebäude liegt das De Tuinhuys, das
Stadthaus des südafrikanischen Präsidenten.
Nach
einem kleinen Rundgang durch das Bo-Kaap, auch bekannt als das
Malayenviertel mit seinen bunten Häusern, fahren wir nach
Kirstenbosch. Es ist ebenfalls ein botanischer Garten und gehört zu
den schönsten Gärten der Welt. Hier werden einzigartige Pflanzen
der Region gezeigt.
Mittags
haben wir Gelegenheit uns die Victoria & Afred Waterfront
anzuschauen, das Hafenviertel von Kapstadt mit seinen
Einkaufsmöglichkeiten und vielen Restaurants.
Wir
machen einen halbstündigen Hubschrauber-Rundflug und genießen das
Panorama von Kapstadt.
Montag,
6. Juli
Früh
am Morgen fahren wir mit der „Nautic Cat“ von Hout Bay zu den
Seehunden und Robben nach Seal Island. Danach geht es zum Kap der
Guten Hoffnung. Hier treffen der kalte Benguelastrom und der warme
Agulhasstrom in etwa 200 km Entfernung vom Festland zusammen. Jedoch
treffen hier nicht – wie manche glauben – der Atlantik und der
Indische Ozean zusammen. Der südliche Punkt des afrikanischen
Kontinents ist ca. 150 km weiter östlich am Cape Agulhas, wo auch
die beiden Ozeane aufeinander treffen.
Anschließend
fahren wir zum Cape Point mit seinen beiden Leuchttürmen. Der ältere
Leuchtturm wurde im Jahr 1859 auf einem Kliff in 238 m Höhe
errichtet. Leider erwies sich der Turm als unbrauchbar, weil er im
Nebel oder in den Wolken nicht zu sehen war. Nachdem im Jahr 1911
die „Lusitania“ gesunken ist, baute man daher, am südlichsten
Zipfel der Landzunge, einen neuen Leuchtturm, ca. 87 m über dem
Meeresspiegel mit einer Reichweite von ca. 63 km.
Das
Gebiet rund um das Kap wurde zum Table Mountain Nationalpark und von
der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hier findet man viele Tiere,
wie freilaufende Strauße, Affen und Zebras und endemische Pflanzen.
Weiter
geht es zum Boulders Beach. Hier lebt eine Kolonie von
Brillenpinguinen, die seit einigen Jahren auch unter Naturschutz
stehen.
Wir
fahren wieder zurück nach Kapstadt. Wir besuchen das Lelapa
Restaurant im Township Langa. Sheila ist eine ausgezeichnete Köchin.
Sie betreibt das Restaurant gemeinsam mit ihrer Tochter Monica seit
ungefähr 10 Jahren. Das Büfett ist sagenhaft, es gibt eine große
Auswahl von diversen Salatvariationen, Currygemüse, Kürbis, Kraut,
Strauß, Kartoffeln, Bohnen und Hühnchen.
Dienstag,
7. Juli
Nun
heißt es Abschied nehmen. Gegen Mittag fahren wir zum Flughafen. Es
war eine traumhaft schöne Rundreise mit vielen Eindrücken,
Erlebnissen und schönen Erinnerungen.
Reiseinformationen:
Länderinfo:
http://de.wikipedia.org/wiki/Südafrika
http://de.wikipedia.org/wiki/Swasiland
http://de.wikipedia.org/wiki/Lesotho
Südafrikanische Botschaft:
http://www.suedafrika.org
Interessante
Links:
Südafrikanisches Fremdenverkehrsamt
http://www.southafricantourism.de
Webcam:
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