Wir, 10 Personen (Andrea,
Gabi, Martin, Tanja, Kai, Wolf, Manuela, Stephan und der kleine
Marko (und ich natürlich) haben im Vorfeld ein Haus für 2
Wochen, oberhalb der
Hauptstadt Kralendijk
gemietet.
Wir sind mit der
Fluglinie KLM von Köln
über Amsterdam nach Bonaire geflogen.
Der Flug von Amsterdam noch Bonaire (Flamingo Airport) dauerte etwa 10
Stunden. Das Flugpersonal war sehr aufmerksam und hat neben gutem
Essen für permanenten Nachschub an Getränken gesorgt.
Bei Ankunft auf dem
Flamingo Airport war es kein Problem die im Vorfeld gemieteten zwei
Pickups zu erhalten. Der Verwalter (Hans) empfing uns und
zeigte uns den Weg zu unserem Haus, übergab uns die Schlüssel
und erklärte uns die wichtigsten Details zum Haus und Bonaire
selber.
Am
nächsten Tag
sind wir in Richtung Tauchschule (Photo Tours Divers)
gefahren. Dort mussten wir eine Gebühr von 25$ entrichten, da die
Unterwasserwelt von Bonaire ein Nationalpark ist. Für diese
Gebühr bekamen wir eine Plakette (Gültigkeit ein
Kalenderjahr), die am Jacket zu befestigen war. Wir
haben uns für Non Limit Tauchen 6 Tage für 99$ entschieden.
Die Flaschen konnte man an einer Station direkt an der Strasse leer
gegen voll tauschen. Offiziell konnten die Flaschen von 8:00 bis 19:00
Uhr entnommen worden. Da man uns aber gezeigt hatte, wo der
Schlüssel für das Gartentor hängt, konnten wir zu jeder
Tages-und Nachtzeit Flaschen entnehmen.
Das erste was
einem auffällt sind die vergitterten Fenster und Türen.
Dies hängt mit der hohen Kriminalität auf Bonaire zusammen.
Es handelt sich dabei nicht um Gewaltkriminalität, sondern
um Diebstahl.
Man kann die Einwohner aber verstehen, wenn man
sieht wie die schönsten Plätze auf der Insel durch
schöne Villen von Ausländern in Besitz genommen werden. Die
Einwohner haben wir allzeit freundlich und zuvorkommend erlebt. Es gab
kein böses Wort und der karibische Charme hat uns schnell gefangen
genommen. Tipp am Rand, die Fenster im Auto nicht ganz schließen
und den Wagen unverschlossen lassen. Dieses signalisiert, dass es
nichts
zu holen gibt. Wir sind damit sehr gut gefahren. Die Tauchflaschen
können auf den Pickups bleiben, da die Tauchschulen sich
untereinander kennen und keine Flaschen ohne Kontrollen füllen.
Die Insel
selber ist in
zwei Zonen unterteilt. Es gibt einen trockenen, kargen und einen
grünen Teil. Strände von denen man in der Karibik träumt
gibt es nicht. Hauptsächlich besteht der Strand aus groben
Korallenbruch. Einige wenige Palmen und Buschwerk säumen die
Strände.
Tauchtechnisch
ist die
Insel ein Juwel. Die Tauchplätze sind durch gelb gestrichene
große Steine markiert, auf denen die Namen der Plätze stehen
(Karte von den Tauchplätzen gibt es bei der Tauchschule). Man kann
mit den Pickups bis an den Strand fahren, sich in Ruhe umziehen und
einfach in die Fluten steigen. Dann noch ein kurzes Schnorcheln bis zu
den Markierungsbojen und schon taucht man ab. Es ist eigentlich nicht
nötig mit dem Boot auf Tauchstation zu gehen. Einzige Ausnahme ist
die Schwesterninsel Klein Bonaire. Ich habe schon einige Tauchspots auf
der Welt gesehen, aber was ich hier unter Wasser an intakten
Korallen und
Biotope gesehen habe, sucht seines Gleichen.
Allgemeine
Reiseinformationen
Einreise
Für Staatsangehörige Deutschlands, Österreichs und der
Schweiz ist für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum
erforderlich. Zur Einreise wird ein gültiger Reisepass und ein
Anschluss- bzw. Rückflugticket benötigt. Einreiseformulare
werden meist im Flugzeug verteilt. Kinder in Begleitung ihrer Eltern
müssen im Pass eines Elternteils eingetragen sein oder über
einen eigenen Pass mit Lichtbild verfügen. Unbegleitete Kinder
benötigen einen separaten Reisepass mit Lichtbild. Bürger
anderer Nationen erfragen die für sie gültigen Bestimmungen
bei der Botschaft oder bei den Konsulaten.
Impfbestimmungen
Für Ihre Reise in die Niederländische Karibik sind keine
Impfungen vorgeschrieben. Dies kann sich jedoch ändern.
Konsultieren Sie hierzu bitten Arzt.
Kleidung/Badebekleidung
Das ganze Jahr hindurch leichte Sommer- bzw. Freizeitkleidung. Am
angenehmsten sind Materialien aus Leinen oder Baumwolle. Für
Wandertouren und Ausflüge z. B. auf Saba und St. Eustatius
bequemes und festes Schuhwerk.
Klima
Hier ist es ganzjährig trocken und warm. Die
Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 28° C, die
Wassertemperatur 25° C. Das ganze Jahr über wehen angenehme
Passatwinde, und es fällt kaum Niederschlag. Die ABC-Inseln liegen
außerhalb des Hurrikangürtels.
Nebenkosten
Hotelrestaurants und/oder internationale Spezialitäten
Zahlreiche Restaurants verwöhnen mit landestypischen,
chinesischen, indonesischen, amerikanischen, italienischen,
internationalen, Grill- oder Barbecue -Spezialitäten. Die Preise
entsprechen in etwa den unseren.
Sprachen
Auf allen Inseln ist die Amtssprache Niederländisch; es wird zudem
Englisch und Spanisch gesprochen. Umgangssprache ist die Kreolsprache
Papiamento, die aus Spanisch, Holländisch, Englisch,
Französich, Portugiesisch und Indisch entstanden ist.
Strom/Energie
110 bis 130 V. Einige Hotels haben 220 V. Es ist ratsam, umschaltbare
Elektrogeräte mitzunehmen. Amerikanische Flachstecker.
Währung/Zahlungsmittel
Offizielle Währung ist der Niederländische Antillen-Florin.
Der US-Dollar ist ein übliches Zahlungsmittel. Gängige
Kreditkarten und Reiseschecks werden akzeptiert. Euroschecks
können nur bei wenigen Banken eingetauscht werden (zum Teil hohe
Gebühren). Am praktischsten hat sich die EC-Karte als
Zahlungsmittel gezeigt.
Zeit
Mitteleuropäische Zeit minus 6 Stunden im Sommer bzw. 5 Stunden im
Winter.
Alle
Angaben ohne Gewähr
Interessante Links:
http://www.bonaire.de/
http://www.geographia.com/bonaire/
http://www.infobonaire.com/deutschhome.html
http://www.dutch-caribbean.com/s?k=Bonaire&m=t&d=
http://www.klm.com/de_ge/index.jsp
Webcam:
http://www.bonairewebcams.com/TheWorks.php
Tauchschule:
http://www.bonphototours.com
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